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(I) OSRAM UND DIE VERWEIGERUNG DER MALOCHE (11. August 2006 - 11:44)
Es ist müßig, noch vor Beginn der neuen Saison allerlei Schlaues über die bevorstehende Bundesligarunde und ihre vermeintlichen Protagonisten abzusondern. Was mich nicht davon abhält, es dennoch zu wagen. Nachstehend einige Gedanken zu Nullsechs/Nullsieben.

Trotz Fußball-WM vor heimischer Kulisse ist es den Bundesliga-Branchengrößen wieder nicht gelungen, so genannte Welt-Stars in die höchste deutsche Spielklasse zu lotsen. Allerhand wurde da versucht, gereicht hat es nicht. Bayern München stand eigenen Angaben zu Folge sooooo kurz vor der Verpflichtung des Ruud van Nistelrooy von ManU, der dann allerdings nach Hauptsache Italien, also Madrid, wechselte. Der HSV hat gleichermaßen, die Hochkaräter Milan Baros (FC Liverpool) und Patrick Kluivert (vereinslos) vor Augen, den Schwanz ein- bzw. den Geldhahn zugezogen. Immerhin, der Nürnberger "Glubb" hat Tomas Galasek geholt, den inzwischen geschätzt 74jährigen Kapitän der tschechischen Nationalmannschaft. Mutig.

Aber: Entscheidend is nich immer auffem Platz. Schien jedenfalls die Gladbacher Borussia zu denken und hat kurzerhand dem Ex-Fohlen und Netzer-Spezi Jupp Heynckes ein wahrscheinlich nicht ganz bequemes Plätzchen auf der Trainerbank eingeräumt. Dessen letztes BuLi-Engagement auf Schalke allerdings war derart durchwachsen, dass der damalige Manager Assauer den Niederrhein-Osram nach kurzer Zeit wieder aus dem vermeintlichen Revier-Paradies vertrieb, hatte sich Heyncks doch erlaubt, vom verbotenen Baum des Assauer-Prinzips "Fußball ist Maloche" nicht zu naschen, sondern gleich ganze Äste abzusägen und sie durch frische junge Triebe wie Offensivgeist und Fußball-Ästhetik zu ersetzen. Weil dadurch der kurzfristige Erfolg ausblieb, war Schalke hinter Rudis Erwartungen schnell zurück und Heynckes auf Schalke lediglich Intermezzo geblieben. Fraglich, wie sie es in Heynckes' fußballerischer Heimat Mönchengladbach sehen, wenn die Mannschaft nicht vom Start weg ganz, ganz oben mitspielt. Denn nirgendwo sonst in der Liga ist die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit so groß wie dort - das durfte zuletzt Horst Köppel erfahren, der die Borussia aus der Abstiegszone führte, und weil er nicht gleich in die Champions League durchstartete, sah er sich Ende der vergangenen Saison vor die Tür gesetzt.

Doch wie gesagt, müßig ist alle Spekulation. Als halbwegs gesichert gelten darf lediglich, dass in der beginnenden Spielzeit Bayern München Deutscher Meister wird, es sei denn, Werder Bremen schafft es, seine spielerische Klasse endlich auch in der Defensive abzurufen - dann könnte es an der Tabellenspitze endlich wieder einmal etwas spannender zugehen als zuletzt. Ansonsten bleibt uns nur, den Kickern zuzurufen: "Faites votres jeux!" - oder wie Wiggerl Kögl gesagt hätte: "I spui mei Spui." Und egal, wie's ausgehen wird: die Bank gewinnt (T-Com, DFL).


Von TheRedOne

 
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